Olympiasieger Helmut Recknagel spendet Pokal zugunsten der Nachwuchsarbeit des WSV 1923 Bad Freienwalde

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Helmut Recknagel ist nicht nur den etwas Älteren bekannt. Zumindest die Skisportbegeisterten kennen seinen Namen. Denn Helmut Recknagel aus dem thüringischen Steinbach-Hallenberg, Jahrgang 1937, schrieb Geschichte im Skispringen. Als erster Nichtskandinavier gewann er  am 03. März 1957 am berühmten Holmenkollbakken Im norwegischen Oslo. Dort durfte er aufgrund seiner Leistungen nur mit einer Sondergenehmigung starten, weil er erst 19 war und damals ein Start bei den Männern erst mit 20 Jahren erlaubt war.

Dabei wollte Helmut Recknagel eigentlich Fußballer beim 1. FC Kaiserslautern werden. 1954 wechselte er dann aber doch zum Skispringen. Bei seinem ersten Wettkampf 1955 in Oberstdorf belegte er noch Rang 27. Dann aber ging es bergauf. Und wie gesagt, bereit 2 Jahre später verwies er alle anderen beim Holmenkollen-Springen auf die Plätze. 1960 trug er bei der Olympiade im amerikanischen Squaw Valley (heute Olympic Valley) trug er als erster deutscher Skispringer die gesamtdeutsche Fahne ins Stadion. Und er wurde auch als erster Nichtskandinavier Olympiasieger in dieser Disziplin. Damit wurde er zugleich Weltmeister auf der Normalschanze. 1962 holte sich Helmut Recknagel im polnischen Zakopane auch den Weltmeistertitel auf der Großschanze. Die damaligen Skiflugwochen gewann er fünfmal. 1964 startete Recknagel noch einmal bei der Olympiade in Innsbruck und wurde dort Sechster auf der Normalschanze und Siebenter auf der Großschanze.

 

Der zur Versteigerung gespendete Pokal ist ein Siegerpokal, denn Helmut Recknagel für seinen Sieg am Bergisel in Innsbruck am 04.01.1959 überreicht bekam. Damals hatte er drei Springen hintereinander bei der siebenten Vier-Schanzen-Tournee gewonnen. Nachdem er die Tournee bereits 1958 gewonnen hatte, wiederholte er den Gesamtsieg 1959 und 1961. 

Die Entwürfe des Ehrenpreises stammen von dem Innsbrucker Goldschmied Friedrich Hermann, hergestellt wurde er in der Kunstgewerbewerkstatt Joh. Friedrich. Der Marktwert beträgt 500 €.

 

Am vergangenen Sonntag wurde die Versteigerung offiziell auf der Hauptbühne beim Familien-Sportfest in Berlin ausgerufen. Wer mitmachen will, kann das hier tun.

  qr neu  

Zeit ist bis zum 12. September. 


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