Thomas Straacks ist 50. Und er ist auch Schulleiter in Berlin und Mathe- und Chemie-Lehrer. Beim Deutschen Skiverband ist er im Bundes-Lehrerteam für Langlauf und er war Deutscher Studenten-Langlaufmeister und Deutscher Meister im Rollskilauf. Und Skispringen wollte er schon immer mal. In Berlin, wo er heute wohnt, geht das nicht, und so sei er auf Bad Freienwalde gekommen. Und da er eine große sportliche Familie habe, war es seine Idee, die Schanzen in Bad Freienwalde zu versuchen. Gesagt, getan. So wurde sein Geburtstag nicht nur zu einer lustigen Familienfeier auf dem Gelände des WSV 1923. Zuerst holten sich die Kinder Tipps vom Landestrainer Stefan Wiedmann und danach waren dann die etwas Älteren an der Reihe. Dabei gab es selbstverständlich nicht nur ernste Trainingshinweise, es wurde auch viel gelacht. Für die meisten der sportlich aktiven war der Aufsprunghang der K 10 schon eine Herausforderung, aber zwei Kinder wagten auch den Sprung von der kleinen Schanze. Und besonders Pia Schlickenrieder zeigte sich dabei sehr begabt. Leider wohnt die Kleine in Bayern und ist die Nichte von Bundestrainer Langlauf, Peter Schlickenrieder. Da wird die Abwerbung nach Bad Freienwalde wohl zwecklos sein. Aber neben dem Spaß konnte der WSV 1923 natürlich bei der Gelegenheit mit Thomas Straacks und Carsten Bartel verabreden, dass sie in Berlin in ihrem Wintersportverein bei der Nachwuchsgewinnung für Bad Freienwalde aktiv werden.